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06.03.2014
 

 

 
     

Jasba erhält rheinland-pfälzischen Landespreis für vorbildliche Integration von Schwerbehinderten

Integration und Teilhabe ist bei Jasba keine bürokratische Verpflichtung, sondern gelebtes Prinzip. Aus diesem Grund wurde das Werk Ötzingen der Deutsche Steinzeug AG, in dem Produkte der Marke Jasba gefertigt werden, mit dem rheinland-pfälzischen Landespreis für die beispielhafte Beschäftigung Schwerbehinderter 2013 ausgezeichnet. Denn Menschen mit kleineren und größeren "Handicaps" finden hier ausgesprochen gute Bedingungen und werden bestmöglich unterstützt.

Jasba Auszeichnung

V.l.n.r.:
Alexander Schweitzer (links), Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Rheinland-Pfalz und Werner Keggenhoff (ganz rechts), Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) Rheinland-Pfalz überreichten die Auszeichnung an Thomas Dasbach (Mitte links), Judith Kern und Thomas Hammer (Mitte rechts) von Jasba.

Foto: Jasba Mosaik GmbH

 

Personalpolitik ermöglicht Vielfalt und individuelle Teilhabe

Bei Jasba liegt der Anteil von Menschen mit Behinderung an der Belegschaft mit rund 12 % von insgesamt 187 Beschäftigten deutlich über der gesetzlich vorgegebenen Quote von 5 %. Das täglich gelebte Miteinander hat im Unternehmen traditionell einen hohen Stellenwert und äußert sich in einer Personalpolitik, die Vielfalt und Teilhabe ermöglicht.

Die besondere Arbeitsplatzbetreuung von Jasba bietet Schwerbehinderten           
- eine individuelle Betreuung auch außerhalb der Arbeitszeit
- regelmäßige Besprechungen zur Schaffung optimaler Arbeitsbedingungen
- Arbeitsplatzbegehungen sowie
- eine vorbildliche Zusammenarbeit mit Institutionen wie Krankenkassen, Versicherungsträgern, dem Landesamt für Soziales, Reha-Zentren etc.

Ein Großteil der Maßnahmen geht über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht, denn das Kernstück der erfolgreichen Integration ist die individuelle Zusammenarbeit mit dem Jasba-Personalressort, auch außerhalb der Arbeitszeit und auf Wunsch sogar zuhause. Umfassende Begleitung bei Antragsverfahren, Hilfe bei der Facharztwahl und Vereinbarung entsprechender Termine, finanzielle Unterstützung im Rahmen des Eingliederungsmanagements, Rücksichtnahme bei der Art der Arbeiten auf die jeweiligen Einschränkungen sind nur einige Maßnahmen, die die Inklusion von Menschen mit Handicap in das Jasba-Team gewährleisten.


Jasba stiftet das Preisgeld an eine Förderstätte für Schwerbehinderte

Dieses „gelebte Miteinander“ überzeugte den Auslober des Preises, das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz.
Der Landespreis wurde bereits zum 16. Mal vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Das Preisgeld stiftete Jasba einer Tagesförderstätte in Wirges, in der rund 20 schwerstbehinderte Erwachsene im Alltag unterstützt werden. Bei der Übergabe der Auszeichnung würdigte Sozialstaatsminister Alexander Schweitzer, dass „hier jeder Mensch eine Chance bekommt, seine Fertigkeiten einzubringen“.


Jasba Arbeitsplatz

Yilmaz Sahin ist Schwerbehindertenbeauftragter und seit rund 20 Jahren im Hause Jasba tätig. Durch den speziellen Elektroroller ist er trotz seiner körperlichen Beeinträchtigung mobil und kann problemlos lange Wege im Produktionsbereich zurücklegen.
Foto: Jasba Mosaik GmbH

„Maßgeschneiderte“ Arbeitsplätze für jeden Mitarbeiter
Yilmaz Sahin ist Schwerbehindertenbeauftragter des Fliesenherstellers und seit knapp 20 Jahren bei Jasba beschäftigt. Für seine Aufgaben im Produktionsbereich muss er lange Wege zurücklegen. Dafür wurde ein spezieller Elektroroller angeschafft und ein Gabelstapler „maßgeschneidert“ umgebaut. Außerdem erwirkte der Arbeitgeber, dass die Krankenkasse eine zweite Orthese als so genannte Wechselausstattung genehmigte.

Auch im kaufmännischen Bereich werden die Arbeitsplätze an die Anforderungen der Mitarbeiter angepasst. Für eine Mitarbeiterin, die vor über 25 Jahren ins Unternehmen eintrat, wurde der Büro-Arbeitsplatz mit höhenverstellbarem Tisch, Spezialstuhl und besonderer Telefoneinrichtung ausgestattet.

www.jasba.de